Der Mangel an Pflegekräften in Deutschland wird immer akuter. schon jetzt fehlen 200.000 Pflegekräfte, und nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) wird sich die Zahl bis 2025 auf 400.000 erhöhen. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig. Zum einen altert die Bevölkerung, zum anderen entscheiden sich immer weniger junge Menschen für einen Beruf in der Pflege. Hinzu kommt, dass viele Pflegekräfte aufgrund der hohen Arbeitsbelastung vorzeitig aus dem Beruf ausscheiden.

Diese Entwicklung stellt eine große Belastung für das Gesundheitssystem dar. Die Krankenhäuser haben Schwierigkeiten, genügend Personal für die Versorgung ihrer Patienten zu finden. Dies führt häufig zu längeren Wartezeiten für Operationen und Behandlungen. In einigen Fällen sind Patienten sogar an den Folgen des Personalmangels gestorben.

Besonders dramatisch ist die Situation im Bereich der Altenpflege. Oft gibt es nicht genügend Pflegekräfte, um die steigende Zahl älterer Menschen zu betreuen. Dies führt oft zu schlechter Pflege und einem hohen Prozentsatz von Dekubitus.

Der Personalmangel wirkt sich auch auf die Pflegerinnen und Pfleger selbst aus. Sie sind oft überlastet und müssen viele Überstunden machen. Dies führt häufig zu Burnout und einer hohen Fehlzeitenquote.

Die Regierung ist sich des Problems bewusst und arbeitet an Lösungen. So ist beispielsweise geplant, mehr Krankenpflegeschulen einzurichten und finanzielle Anreize für junge Menschen zu schaffen, die sich für eine Karriere in der Pflege entscheiden. Darüber hinaus müssen die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte verbessert werden, um die die Attraktivität des Berufes.

Es wird jedoch einige Zeit dauern, bis diese Maßnahmen Wirkung zeigen. In der Zwischenzeit wird der Mangel an Pflegekräften weiterhin ein großes Problem in Deutschland sein.

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